Oh, wie schön ist Kanada!

Berichte von 09/2014

30Sept
2014

4 von 5 Fingern sind auch kein Problem

Sonntag

Schönstes Strandwetter in Vancouver und das Ende September. Nach einer aufregenden Fahrradtour durch Stanley Park hatten wir einen entspannenden Nachmittag am Strand von Kitsilano geplannt. Um uns die Sonne so richtg ins Gesicht scheinen zu lassenmussten wir von der Wohnung aus nur der Uferpromenade folgen. Hach war das schön, sich die Sonne mal so richtig aufs Gesicht scheinen zu lassen . Die Kanadier hielten uns für verrückt - es sein doch fast Winter ...

Mit den letzten Sonnenstrahlen haben wir noch mit dem Auto eine Tour über den Uni Campus der "uniserity of British Columbia - UBC" gemacht. Zusammenfassung: riesig, schick, Aisianhaus, Bauarbeiten und Strandtechtelmechtel.

Montag

Nach diesem wunderschönen Wochenende muss es ja am Montag regnen. Macht uns aber nichts, denn es gab noch allerhand rumzukramen ud weitere Reisedetails zu planen. Nachdem wir dann 16 Uhr endlich aus dem Knick gekommen sind, hatten wir eine dreistündige Autofahrt nach Seattle vor uns. Ganz kurzfristig haben wir sogar einen Couchsurfing-Host im Internet gefunden - Glück gehabt!

Über die Grenze ging es ganz easy, nachdem wir dann endlich dran waren und Anja ihr Visum bekommen hat. Der Offizier war überaus freundlich und hat sich total gefreut mal etwas deutsch sprechen zu können. Die Sache mit Anjas Finger war auch kein Problem. Offziel sind bei ihr eben jetzt nur 4 Finger eingetragen :)
Das Haus unserer Couch (die eigetnlich ein schönes Queensize Bett ist mit eigenem Bad) haben wir im zweiten Anlauf gefunden. Wir wohnen jetzt also für die nächsten zwei Tage in einem Vorort von Seattle. Jetzt ziehen wir uns passend dazu die neuste FOlge von Grey's Anatomy rein und erkunden morgen die Stadt! Yay!

27Sept
2014

Mit dem eigenen Auto auf Tour

Nachdem wir gestern am regnerischsten Tag aller Zeiten ein backpacker Auto gekauft haben, haben wir hete alle Vorzüge die dass so mit sich bringt genossen. 
(Bild vom Auto folgt später)
Kurz zum Auto: der Merkury villager wurde von Anja liebevoll kurt getauft und ist ein gebrauchster van von 1996 mit einer schlafmatratze über Rücksitz und Kofferraum. Er hat ein paar kleine Macken, aber fährt gut. Jeder der mir einfiel und sich mit Autos ein bisschen auskennt, habe ich um Rat gefragt und als Antwort: "der ist noch gut." Bekommen. Nach 4 Tage lange hin und her überlegen habe ich mich dann endlich durchgerungen und mein, wie absolut aufregend, erstes Auto gekauft.... Schon ziemlich krass, aber es lohnt sich auf jeden Fall!

Mit voller Energie vom Bäcker-frühstück (zimtschnecke und Blaubeeren-tart) sind wir Richtung nordvancouver zum Lynn Valley park gefahren. Dort gibt es eine Hängebrücke über den Canyon und zahlreiche Wanderwege, sodass Anja und ich uns richtig austoben konnten. 
 

In Sachen Aktivurlaub und rumlaufen wollten wir es heute richtig wissen und nach Capilano gefahren. In diesem Park gibt es ebenso eine riiiiesige Hängebrücke, einen abendteuerweg zwischen den Baumkronen und einen "felsabhang-weg". Aufregung war also vorprogrammiert! Wir sind so gut wie jeden Weg dort entlang gelaufen und haben uns alles angeschaut. Die gute Laune verstärkte natürlich auch noch das super Wetter, denn mit Sonne ist eben alles noch viel viel schöner. 

Dritter Punkt der Tagesordnung: Lighthouse park. 
Auf einem kleinen Landzipfel in nordvancouver steht ein kleiner Leuchtturm von dem aus man auf die lionsgate Bridge, stanleypark und Vancouver schauen kann. Nach dem wir auf den Felsen am Strand noch etwas rumgeklettert sind, viel uns nach und nach auf, wie fertig unsere beine eigentlich waren. 

Also schnell zurück, Abendessen kaufen und auf die Couch. Ja pustekuchen mit dem stau in der Stadt. Der Verkehr hier ist wirklich nicht lustig!

25Sept
2014

Victoria Secret und ein kaputter Finger

Vancouver - mal wieder eine "richtige" Großstadt.

Endlich war es soweit. Nach einer halben Stunde nooooooch länger warten, kam die Anja endlich aus dem Flughafen. Nach einem Knuddel und Kaffee wurden wir von Sophie und Shawn (Freunde von Freunden von Freundn  ) abgeholt, natürlich habe ich für meine Schwester extra ein "Privat-Taxi" organisiert. Obwohl sie total gejetlagt war, hat sie (so hoffe ich) die Stadtrundfahrt genossen.

1. Stopp: Stanleypark vor der Lionsgate Bridge

Nach einem erholsamen Schlaf bis 6 Uhr morgens (Dank Jetlag und Bauarbeiten direkt gegenüber) starteten wir unsere Stadterkundung zu Fuß. Entlang False Creek Richtung Granville Island, konnte sich Anja schon einen ersten Eindruck (bei Tageslicht) von Vancouver machen.

Besonders süß sind die Seebusse, die vollkommen in den öffentliche Personen-Nah-Verkehr eingebunden sind. 
Auf Granvile Island sind wir über den Markt geschlendert und die toll Aufgestapelten Waren bestaunt. In waiser Vorraussicht, dass wir heute noch ein paar Kilometer machen werden, wollten wir nicht den weiten Weg über die Brücke nehmen und zogen den "Sea Bus" nach Yaletown vor. Im David Lam Park konnten wir mit Schaukeln und Sprungfotos mal ein bisschen Energie rauslassen.

Die Tour führte uns durch das hippe Stadtviertel Yaletown (und einem schönen Farmers Market) über die von vielen Läden geschmückte Granville Street in Richtung der Super-Shooping-Straße Robson Street.

Der Victoria-Secret-Laden war schnell gefunden. Wie erfolgreich wir beim Kauf waren, verraten wir aber nicht! 

Anjas erster Tim Hortons Besuch und ihrem extra für sie angefertigten Bagel stellte uns kulinarisch erstmal zufrieden und wir konnten weiter Richtung Canada Place laufen um DEN Regentropfen, den Pier und das "alte" olympische Feuer von 2010 bestaunen.

Wir haben Sophie auf Arbeit besucht und wollten dann eigentlich heim und etwas schönes für den Abend kochen. Doch dann hatte Anja das Tandem entdeckt und konnte ihre Aufregung darüber gar nicht zurück halten, sodass wir noch eine Runde um den Stanley Park gedreht haben.

Fitness für den Tag? - CHECK

Perfektes Timing, denn Shawn und Sophie waren auf Arbeit gerade fertig. Doch anstatt einfach nur nach Hause zu fahren (was Anja und ich erwartet hätten), sind wir auf den Zypruss-Berg gefahren und konnten einen wunderschönen Blick über die Stadt genießen. Im "British Property", so heißt die Siedlung am Hang, wohnen die Superreichen der Superreichen. Die Villen kosten mehrere Millionen Dollar und sehen wirklich seeehr luxuriös aus!

 

Zurück in der Wohnung, den ein oder anderen hätte wohl der Schlag getroffen bei der Ordnung , haben wir mit den beiden den Abend genossen.

 

Und warumd er Finger kaputt ist - Anja ist noch keine 24h in Kanada und schon hat sie es geschafft in ihren Rasierer zu fassen und sich die Fingerkuppe abzusebeln... ich könnte ja jetzt typisch sagen, aber.... wir denken uns es einfach alle

23Sept
2014

Aurora

Zurzeit ist die Wahrscheinlichkeit die Nordlichter zu sehen sehr hoch. Gestern hatten wir riesen Glück und konnten die hellgrünen Leuchtstreißen direkt von der Terasse aus am Himmel beobachten. Micha, ein anderer gerade auch hier wohnender Work&Traveler aus Schwerin, und ich haben die Chance gleich genutzt, mit der Kamera zu spielen und Erinnerungsbilder zu schießen!

Zwei Nächte habe ich noch in Whitehorse. Die Vorhersage sieht spitze aus und ich kann gar nicht genug haben von diesem Zauber!

18Sept
2014

Rückfahrt über die Twin Lakes

Wieder einmal bei bestem Wetter sind wir in der Tag gestartet. Beim Zwiscchenstopp an den Twin Lakes und natürlich einer Wanderung mit den Hunden führte uns zu einer genialen Postkarten-Aussicht über den See.

Zum Mittag essen sind wir in die Raststätte in Braeburn eingekehrt und haben einen Breaburn Special Burger bestellt. Dieser war ungelogen mindestens dreimal so groß, wie ein normaler Burger (und ich meine nicht die mickrigen von McDonalds) Ich konnte leider nur die Hälfte verdrücken, habe aber den Rest mitgenommen und freue mich schon darauf morgen weiterzuschlemmen.

Leider ohne weitere größere Tierbeobachtungen (hier werte ich die zahlreichen Eichhörnchen und Rebhühner mal als gewöhnlich) sind wir am späten Nachmittag wieder zu Hause angekommen. Der "Urlaub" ging wie so oft viel zu schnell vorbei. Alles war ich erlebt habe, bekommt einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen. Dazu zählt auch die Fahrt (siehe "Der Weg ist das Ziel"), denn diese endlose Weite stundenlang durchs Land zu fahren, keine Häuser, Felder oder Änliches zu sehen, keinem zu begegnen, das ist definitiv Kanada und etwas, was mit ganz oben auf der Checkliste steht um dieses wunderschöne Land richtig kennenzulernen.

 

17Sept
2014

Die unendlichen Weiten im Tombstone Territorial Park

Wasserschlauch und Stromkabel ausgestopselt machten wir uns auf den Weg zum Demster Highway.

Die berühmte Schotterstraße führt von Dawson Richtung Norden nach Fort McPherson und Inuvik.

Je weiter wir fuhren, desto weniger wurden die Bäume rechts und links der Straße und der Blick in das weite Land öffnete sich. Gigantische Berge, die teilweise aussahen, wie von einem grünen, roten oder gelben Farbeimer übergossen, bildeten ein fantastisches Panorama.

Farbtopfberge
Richtung Norden wurde es immer flacher und glich teilweise einer Mondlandschaft. Sykle und ich waren so fastiziniert, dass wir einfach immer weiter gefahren sind und gar nicht ans umkehren denken wollten. Für ein bisschen Bewegung sorgte unsere "Mooswanderung", bei der wir richtig in den Untergrund eingesunken sind. Zwischen Elchspuren haben wir uns den Weg zum Fluss erkämpft und fühlten uns wiedereinmal mitten in der Wildnis - so schön!

 

Auf der Rückfahrt lief plötzlich eine Elchkuh quer über den Demster Highway und ich konnte meine Kamera gar nicht so schnell zücken, da verschwand sie auch schon in den hohen Büschen.

Gerade auf dem Kondike Highway zurück, begegnete uns ein kleiner Grizzly. Ähnlich wie die Elchkuh keine Lust auf Fotoshooting wanderte er unbeirrt von uns oder den anderen Autos weiter.

Die letzte Übernachtung unseres Trips war auf dem Mosse Creek Campground. Nach dem Abendessen mit Ravioli und Gnocchi machten wir einen wunderschönen Spaziergang mit den Hunden zum Steward River. Wir lieben durch einen Märchen-/Zauberwald (wie ich mir ihn immer in Rotkäppchen vorgestellt habe: Nadelbäume, aber am unteren Stamm etwas kahl -> düstere Stimmung, auf mit Moss bedecktem, noch von den letzten Sonnenstrahlen grün leuchtendem Boden) Kaum zu glauben, wir waren ungefähr 2 Stunden unterwegs.

Trotz sternenklarer Nacht konnten wir leider keine Nordlichter beobachten. Man muss eben Glück haben und genau zum richten Zeitpunkt draußen sein oder aus dem Fenster schauen. Von einer zur nächsten Minute kann sich alles ändern.

16Sept
2014

Dawson City

Mal so richtig lang ausschlafen. Ach ja das war schön. Bei diesem so wunderschönen Morgen haben Sylke und ich mit den Hunden einen Strandspaziergang gemacht.

Angefüllt mit lauter Glücksgefühlen sind wir mit der Fähre wieder übergesetzt und den Top-of-the-World-Highway Richtung Norden hinaufgefahren, um einen fanastischen Blick über die Stadt zu erhaschen.

Danach haben wir die Stadt erkundet und die alten schönen Holzhäuser bewundert. Dawson war schon ein klitzekleines bisschen kleiner als ich es mir vorgestellt habe, aber trotzdem so charmant. 

Ein bisschen Außerhalb steht noch eine alte Dredge mit der damalsnach Goldnuggets gesucht wurde. Nach meinen Schätzungen war die Maschine bestimmt 40 bis 60 mal so groß wie unser Truck und Camper. Ganz allein da draußen fühlte es sich wirklich wie eine Idylle an, mit Sonnenschein und Sorglosigkeit.

Auf dem Weg Richtung RV Platz begegnete uns ein Silberfuchs auf der Straße, ein wirklch schöner Kerl.

Für die kommende Nacht konnten wir uns also mit Strom und Wasser versorgen. Die warme Dusche tat richtig gut und so konnten wir frisch in den Abend starten.

Auf dem Weg in die Stadt haben wir an der Cabin des berühmter kanadischen Autors ... Halt gemacht. Was meint ihr, warum ist die Vorratskammer so hoch?

Dinner gabs in der schicken Bar des Downtown-Hotel.

Danach war Casino mit einer Can Can Show und Live-Musik angesagt. Ein bisschen spielen mussten wir auch und so hab ich den Automaten mit meinen Viertel-Dollar-Münzen gefüttert und sogar ein paar mal gewonnen (und es dann gleich wieder verspielt - Glückspiel ist nicht so mein Ding) Allein schon weil die Regeln für Rolette, bei dem ich zugeschaut habe, so kompliziert sind, dass ich wahrscheinlich schon beim lernen dieser schlapp machen würde und das Spiel gar nicht erst beginnt.
 

Zurück in die Bar haben wir den Sour Toe Cocktail von Captain Dick probiert. In diesem Drink ist eine tote Zehe und um ein echter Yukoner zu werden, müssen die eigenen Lippen die Zehe beim trinken berühren. Ihr fragt euch, wer sowas denn macht?
Sylke und ich natürlich 

Alles aus Dawson mitgenommen, was so geht sind wir nach diesem wunderschönen Tag glücklich und zufrieden in die Schlafsäcke im Camper gekrabbelt.

15Sept
2014

Ein Trip in den Norden

Interessantes Autofahren. Tja was ist das? Eigentlich sitzt man doch im Auto, fährt, schaut auf die Straße, hat das Ziel vor Augen und will nur noch ankommen.

Was aber, wenn der Weg das Ziel ist?

Und so haben wir uns für die Fahrtstrecke von 6 Stunden von Whitehorse nach Dawson City locker mal 10 Stunden Zeit genommen. Schon am Sonntag Abend sind wir losgefahren und haben schon die ersten 2 Stunden des Weges bis zum Fox Lake hinter uns gebracht.

In schöner Abendstimmung angekommen, haben wir unseren Camper direkt am Wasser platziert und den Abend mit Scrabble genossen.

 

Montagsfrühstück - Riesenzimtschnecke

Die in Breaburn berühmte Leckerei konnten wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Hier ist das Motto, je größer desto besser!

Nach Carmacks und Pelly Crossing haben wir eine Mittagspause am Steward River eingelegt und einen schwarzen Wolf gesehen. 

Ein besonders witziger Zwischenstopp war für mich in Moose Creek. Diese Cabin hat ihren gaz eigenen Charme.
Wohlbemerkt: dieses Telefon ist voll funktionstüchtig :)

Kurz vor Dawson konnte man schon die ersten Spuren des Goldrausches erkennen.

Bevor wir auf den Campingplatz in Dawson mit der Fähre über den Yukon River gefahren sind, haben wir die Aussicht auf die Stadt vom Mid Night Dome aus genossen.

Dort angekommen haben wir einen super Spot für unser Gefährt gefunden und es uns mit feinen Filets auf dem Grill richtig gemütlich gemacht. Etwas neues für mich - Popcorn kann man auch über dem Feuer machen. Klar, warum eigentlich auch nicht. Die sich aufplusternde Alupfanne war aber schon sehr lustig :)

12Sept
2014

Yukon Wildlife Preserve

Ein Ausflug der besonderen Art. Heute ging es für Sylke und mich in das Yukon Wildlife Preserve nahe Whitehorse. Auf dem ca. 5km langen "Wanderweg" zwischen den Tiergehegen konnte wir verschiedenste Arten, die es im wilden Yukon gibt, entdecken.

Die Rehe machten den Anfang.

Mr. Elch ist gerade sehr auf die Paarung fixiert und daher etwas empfindlich. Ich glaube, ihm hat es nicht so gepasst, dass wir so nah an seinem Zaun standen, denn er kam immer näher und presste sein Geweih mit gewaltiger Kraft gegen den Zaun. Mit wurde schon ein bisschen Bange.

Gerade jetzt im Herbst ist der Blick über den Park wunderschön. Das Wetter spielte glücklicherweise super mit!

Nachdem wir die ersten Caribous beim fressen beobachten konnten, stellte sich kurz darauf ein ausgewachsenes Männchen direkt vor uns zum Fotoshoot auf. Fantastisch!

Schließlich erreichten wir auch den Polarfuchs. Gar nicht weit vom Besucherweg hatte er es sich im Gras gemütlich gemacht.

Eine besondere Attraktion sind zurzeit die kleinen Luchsbabies. Super knuddelig haben wir sie beim Spielen entdeckt.

Zum Schluss noch die Moschus-Ochsen und täglich grüßen die Hörnchen!

07Sept
2014

Wildes Leben

Wenn Eichhörchen mit Zapfen werfen, Stachelschweine quer durch die Einfahrt laufen und man mehrmals im Garten Elchhinterlassenschaften findet, dann ist man in der Wildnis.
Ich kann mir also sicher sein, dass ich zurzeit gerade ein sehr wildes Zuhause habe.

Hier habe ich einige Bilder von Tieren die mir so über den Weg gelaufen sind und wunderschöner Natur im Garten und Umgebung. Schaut einfach mal durch und erfahrt in der Bildunterschrift mehr :)

Als wir, also Frank, Sylke und ich bei einem Kaffee am Tisch saßen, ist Frank auf einmal aufgesprungen und hat: "Stachelschwein, Stachelschwein!" gerufen. Eben dieses lief ganz gemütlich quer durch die Einfahrt. Da sind wir mit der Kamera bewaffnet natürlich hinterher. Letztendlich hat es sich auf einen Baum verkrochen.

Als wir campen waren, haben wir in so manchem Fluss noch die letzten Lachse auf ihrer Wanderung sehen können.

So wunderschön wohne ich. Hier mal ein Blick aus der Luft.
(Die Bilder sind zwar etwas älter, aber ihr bekommt ja trotzdem einen Eindruck)

Manchmal regnet es hier und die Sonne scheint zu gleich - das ist gar nicht so selten. Witzigerweise ist das Wetter, z.B.: die Stärke des Regens, auf der einen Seite des Hauses immer anders als das auf der anderen Seite :)

Am 2. September gab es im Yukon schon den ersten Schnee und der Mount Lorne hatte über Nacht eine weiße Kuppe bekommen.

Egal ob man mit den Hunden eine Runde ums Grunstück geht oder einfach mal so unterwegs ist, immer ist man von den Hörnchen begleitet. 

Und jetzt noch ein kleines Bildchen von mir. 
Liebe Grüße aus Kanada! <3

03Sept
2014

Spaß mit dem ATV

Es ist wunderschönes Wetter. Komplett klarer Himmel und Sonne. Ein Blick auf das Termometer (1°C) heute morgen lies mich kurz zusammenzucken, aber 10 Uhr starteten Frank und ich zum ATV-Trip. Ich habe einfach alles angezogen, was ich so habe an Klamotten und fühlte mich leicht mopsig, aaaaaaaber ich habe nicht gefroren :) sah eben nur lustig aus.

Wir haben uns den Weg durch jedmögliches Gelände gebahnt. Schlamm, Schotter, Waldwurzelwerk, Steinfelder. 

Dabei bekommen die Maschinen mal richtig etwas zu arbeiten. Diese ist mit Abstand wesentlich cooler als Auf-der-Straße-fahren in Deutschland!

Leider kann man auch leicht stecken bleiben :)

Aber das Probelm war schnell behoben!

Pause am Jackson Lake

Schon auf dem Weg und dann auch oben auf dem Berg konnten wir die traumhafte Blätterfarbung genießen. Ich bin mir sicher, meine Kunstlehrerin hätte angezweifelt, ob es eine solche Landschaft gibt, wenn ich einfach gelbe, orange farbene und rote Punkte an den Hang gemalt hätte.

Der Fish Lake ist ein wunderschöner See. Und gerade mit Sonnenschein ist es natürlich ein idyllischer Fleck!

Auf der Spitze des Mt. McIntyre hatten wir einen tollen Blick über Lake Laberge, Marsh Lake und den Swatka Lake in Whitehorse.

 

Durch viele Pfützen und das ein oder andere Manöver sahen wir nach unserem Trip schon etwas dreckig aus - aber das muss ja auch so sein!
Ich habe es sehr genossen - rauf und runter über Steine und Geröll, das macht richtig Spaß. Diese Laune hält jetzt erstmal an und gibt mir Kraft und Motivation beim Wohnwagen putzen :)

Danke Frank und Sylke für so ein geniales Erlebnis!

02Sept
2014

Von Pancakes und Fitness

Nachdem ich heute richtig ausschlafen konnte und Sylke mich dann mal um dreiviertel 10 geweckt hat, meinte sie, wir machen jetzt mal Pancakes. Zwar mit Backmischung aber trotzdem super lecker haben wir uns die Bäuche vollgeschlagen.

Ich erspare euch jetzt den Blick auf meinen Teller, damit ihr nicht zu neidisch seid. Nur für eure Fantasie :P - sie waren garniert mit Bananen, Sahne und Schokosoße oder Ahornsirup und Nektarinen.

Es regnete und regnete und wir konnten leider nicht auf den eigentlichen ATV-Trip gehen. Da war ich schon ein bisschen traurig, aber nach dem NACH-HAUSE-SKYPEN, war meine Laune wieder voll da. Gut so, denn es wartete schon eine Aufgabe auf mich: Feuerholz stapeln. Als erstes habe ich die "Vorräte" im Keller aufgefüllt. Für die neue Holzlieferung im September musste das Holz auch draußen umgeräumt werden. Also habe ich eine Stunde lang zahlreiche Holzblöcke hin und her getragen und vor (sogar) meinem Fenster gestapelt.

Um die Kalorien vom Frühstück brauche ich mir also keine Sorgen machen :)