Oh, wie schön ist Kanada!

Berichte von 10/2014

29Oktober
2014

Sunshine Village

Seit dieser Woche hat sich mein Leben mal wieder komplett verändert. Am Montag habe ich in Sunshine Village, DEM Skigebiet hier in der Nähe von Banff angefangen zu arbeiten. Naja was heißt wirklich arbeiten. Ich bin in meine Staff Unterkunft eingezogen, habe meinen Arbeitsplatz gezeigt bekomme und viel viel über Sicherheit und die allgemeine Arbeitsweise erklärt bekommen.
Warum auch immer ich soviel Glück habe, lebe ich in dem "besten" Gebäude für die Angestellten, neue Einrichtung, neue Betten, frisch gestrichen, also alles seeeehr nice!
Der Gemeinschaftraum und Wifi-Empfang, so habe ich jetzt herausgefunden, ist in den anderen Gebäuden aber irgendwie wesentlich besser.

In unserer Freizeit haben wir das Skigebiet mal ein bisschen erkundet. Um die Aussicht von ganz oben zu genießen, wenn die Skilifts noch nicht in Betrieb sind, bliebt nur eins –hoch laufen oder eher steigen in unserem Falle mit Schnee bis übers Knie. Unsere fünfköpfige „Expeditionsgruppe“ bunt gemischt aus Australiern, einer Chinesin hat es nach einer Stunde Aufsteig bis zur oberen Liftstation geschafft. Super Blick sag ich euch!

23Oktober
2014

Paradies

Nicht auf dem Touriweg gibt es die schönsten Plätze - NEIN - meist findet man das Paradis auf der Nebenstraße. Genauso mit dem Arbaham Lake!

Auf dem Weg zurück nach Banff, haben wir nochmal am Peyto Lake gehalten und wurden vom vielen Schnee, der in den letzten Tagen dort gefallen war, total umgehauen.

22Oktober
2014

Hinten in Hinton

*Witze über Hinton von hinten oder ganz weit hinten hin Hinton konnten wir uns einfach nciht verkneifen.
Wir haben vor Hinton im Outback gecampt.

* Mit silbernem und schwarzem Tape bewaffent, haben wir das Willkommenschild von Hinton umgeklebt und ein Hinten drausgemacht :)

21Oktober
2014

zivilisiertes Jasper

Jetzt nach Saisonende wirkte Jasper schon ziemlich ausgestorben. Wir waren mal wieder dran mit duschen, aber leider hatte die Therme, auf die wir uns schon so gefreut hatte, geschlossen. Egal, dann sind wir eben ins Schwimmbad. Den Abend haben bei "Gone Girl" im Kino verbracht und sind danach wieder in unser auf dem zentralen Stadtparkplatz geparktes Auto gekrabbelt :)

Morgens haben wir erstmal unseren Camping-Kocher ausgepackt und Poridge mit Obst gemacht. Weiter gings zu einem Canyon und Wasserfall, dessen Namen ich leider schon wieder vergessen habe. Niemals vergessen werde ich aber, wie ich bei einer Kletteraktion für ein Bild ins Wasser gestürtzt bin. Zu Glück ist nichts schlimmes passiert und wir konnten nachdem ich mich mitten auf dem Parkplatz einmal komplett umgezogen habe, weiter zum Maligne Lake fahren.

Da standen dann ein Haufen "Ärsche" auf der Straße :)

20Oktober
2014

Athabasca Falls

19Oktober
2014

Icefields Parkway

Bilderreise durch die Rocky Mountains.

18Oktober
2014

Wie das Leben spielt

Jetzt sind schon wieder eine Tage und mehrere Gefühlsachterbahnen vergangen und ich kann die vielen Ereignisse schon gar nicht mehr richtig ordnen.

Kurzinfos:
- Die Australierin Rhiarna ist nach Hause gefahren. Hier wurde einfach alles zu viel. Ihr wurde Geld gestohlen, sie wurde auf Arbeit betrogen und dann noch Heimweh. Sie ist jetzt in Vancouver und fliegt in ein paar Tagen nach Hause.

- Endlich weiß ich was Heimweh ist. Nachdem ich ja erstmal etwas verloren war in Banff, habe ich mich ein bisschen löchrig gefühlt. Meine Abenteuerlust war einfach verschwunden und ich wusste nicht so recht wohin mit mir. Vielleicht ist es auch einfach neu für mich so irre viel Zeit zu haben. Bisher war mein Leben immer ausgeplant und ich konnte es kaum abwarten mich von einem ins nächste Abenteuer zu stürzen. Und genau dieses Gefühl habe ich jetzt zurück! Ich bin glücklich und voller Power!

Wie alles begann:
Zur Kopf-frei-bekommen und Entspannen bin ich abends in die Hot Springs Therme gegangen und habe den sehr nette deutschen Traveler Pawel kennengelernt. Am nächsten Tag haben wir einen Ausflug zum Lake Louis gemacht.

*Bilder folgen

 

Wir haben uns superr verstanden und sind in den nächsten paar Tagen zusammen auf einen Roadtrip in die Rockies aufgebrochen.
Ziel: Berge, Seen, Wandern, Jasper, Hinton und so richtig wildes Campen. Im letzten Punkt blieb uns auch gar nichts anderes übrig, denn hier in Alberta werden Campingplätze außerhalb der Saison abgeschlossen. Tja, mit Bärespray bewaffnet und nach schönem Lagerfeuer am Abend haben wir uns zum gemütlichen Schlafen im Auto immer sicher gefühlt!

*Bilder folgen

Einer meiner absoluten Lieblingsplätze in den Rocky Mountains ist der Bow Lake. Direkt am Highway gelegen, wirkt er erst wie ein "ganz normaler See hier" (wenn man schon 10 gesehen hat, sehen die nächsten 10 nicht unbedingt so viel anders aus), doch er hat für mich einen ganz besonderen Charme. Wir haben eine Wanderung entlang des Ufers gemacht und sind am Canyon Fluss aufwärts noch etwas in die Berge Richtung Gletscher geklettert. Super Tour mit super viel Spaß!

 

17Oktober
2014

Spontanität ist alles!

In meinem Leben ändert sich gerade jede Stunde alles. Das ist wirklich verrückt und da ich grad so viel in meinem Kopf habe, bekomme ich fast gar nicht mehr zusammen, was ich die letzten Tage gesehen habe. Erfreut euch einfach an den Bilder. Später gibts wieder mehr von mir!

 

14Oktober
2014

Allein aber nicht einsam

Genau unter diesem Motto versuche ich gerade zu leben.

Ich bin jetzt seit zweiten Tagen wieder komplett auf mich alleine gestellt, und es fühlt sie so verdaammt lange an. Am Samstag habe ich die Anja am Flughafen in Vancouver verabschiedet und mich dann sofort auf den Weg nach Hope gemacht. Dort hat mich eine sehr nette Frau aus Großbritanien aufgenommen. Couchsurfen finde ich immernoch genial! Und wieder einmal hatte ich super Glück! Nadine hütete gerade das Haus für ihre Schwiegereltern und überlies mir deswegen einfach ihr kleines Appartement. Genial! und dazu noch freies Internet. Da musste ich mit Paul erstmal den ersten Schwall von dem flauen Gefühl in meinem Magen bekämpfen.

Am nächsten Morgen gings weiter nach Vernon, wo ich ein deutsches Mädchen abgeholt habe, die auch auf dem Weg nach Banff ist. Sie schlief bei einem Freund in der "Arbeitsunterkunft" und ich habe  es mir in meinem Auto (was direkt auf dem Parkplatz vorm Hostel stand) gemütlich gemacht. Ich habe mir einfach immer wieder eingeredet, es sei alles Einstellungsfrage alleine in einem Auto eigentlich illegal irgendwo nachts, hier wird es schon relativ kalt, zu schlafen. Tja egal ich habe es überstanden und es war gar nicht so schlimm. Ich bin froh die Erfahrung gemacht zu haben und bereue nichts.

Neuer Tag neues Glück. Wunderschöne rosa Wölkchen ziehrten den Himmel, als ich den ersten Blick aus dem beschlagenen Autofenster warf. Heute gehe ich zu meinem Job und zeige den einfach wie toll ich bin, sodass sie mich schon zwei Wochen eher einstellen. Kurze Vorgeschichte: Ich habe bereits einen Vertrag in Sunshine Village (Ski-Resort) beginngend am 27. Oktober unterschrieben. Der Typ mit dem ich das Telefoninterview hatte, sagt es passt super mit meinem Timing, weil am 14. ein Workshop beginnt. Also dachte ich, ich soll sicher am 14. schon da sein, weil die Vorbereitung beginnt. Ich habe per Email nachgefragt und vom Office nur die Antwort bekommen, dass mein Vertrag ja am 27. beginnt und dass sich dieser Typ eben heute noch bei mir meldet. Tja, das war vor 3 Tagen. Ab Freitag wird hier Thanks Givings gefeiert und das Resort hat zu bis einschlieflich heute, also konnte ich auch nichts erreichen. Mit ein paar kleinen Tipps von der Frau aus dem Visitor Center werde ich morgen also mein Glück versuchen. Sie meinte jedoch, dass die wirklich erst am 27. dort beginnen, was mich wirklich traurig machen würde, weil ich dann die zwei Wochen noch hier irgendwie verbringen muss. Was heißt denn aber muss? Ich muss ja nicht rumhängen. Ich bin hier im wundershcönen Banff, mitten in den Rocky Mountains wo es allerhand zu erleben gibt! Einziger Nachteil ist, dass es schon teuer ist und es eigentlich nicht mein plan war fast 500 € allein für ien Bett für die Zwischenzeit auszugeben. Außerdem wäre es echt der Wahnsinn für zwei Wochen hier irgendwo eine Aushilfe zu finden, dass ich vielleicht plus-minus null leben könnte, weil die alle erst binnen mindestens einer Woche einstellen. Aber der Tag Morgen bleibt abzuwarten und mal sehen was so passiert.

Glück hat mir der Tag heute trotzdem gebracht, denn ich ahbe Rhiarna aus Australien kennengelernt. Sie hat es gerade auch nicht einfach. Wenn ich ihre Geschichten so höre, muss ich immer wieder daran denken, was für ein Glückspils ich bisher doch war und das es eigentlich immer noch schlimmer sein könnte und ich bloß nicht verzweifeln sollte! Wir sind gerade genau das richtige für einander :)

Ich bin gespannt, was das Leben für mich bereit hält!

 

 

 

 

09Oktober
2014

Auf Ekelmekelwetter folgt Sonne

Den heutigen Tag verbrachten wir auf der Ferieninsel „Salt Spring“ schlecht hin. Nach einem eher grauen Trübsalmorgen nahmen wir die Fähre von Crofton und spielten 20min ununterbrochen Maumau.

Dort angekommen war es erstmal Zeit für einen Kaffee aus einem knuffelligen Kuddelmuddelladen und weiter gings auf einer nun sonnigen Spazierfahrt über die gesamte Insel.

Die Pferde, Schafe, Ziegen, Rehe, Bisons und Truthähne begeisterten uns besonders. Einfach richtig Urlaub! Die Bäume haben eine traumhafte Laubfärbung und bei milden 20°C lässt es sich toll im Auto mit offenen Fenstern und Haaren aushalten. Ganz zufällig kamen wir bei einer Käserei mit Verkostung vorbei.

Zum Schluss muckerten wir mit unserem lieben Hupfler noch auf den steilen Mount Maxwell auf über 600m. Die Aussicht war die Mühe wert: Über den Wolken und unter uns ein wahres Inselparadies! Wir möchten auf jeden Fall gern wiederkommen.

Erinnert an unseren Besuch im AVATAR-Wald war Heimkino mit passendem Film und Butter-Popkorn angesagt.

08Oktober
2014

Pool im Nebel

Der heutige Tagesausflug führte uns nach Port Renfew. Zusammen mit Buster und Lothar, einem anderen deutschen Gast, sind wir gegen Mittag zum Avatar Grove aufgebrochen. In diesem Urwaldgebiet stehen noch riesig große und furchtbar alte Bäume. Manche mit mehr Knubbeln und manche mit weniger, verzauberten uns die Urwaldriesen in eine ganz andere Welt. Das löste bei uns natürlich den Wunsch nach einer großen Umarmung aus. 

Nach einem kleinen Kaffekränzchen in den Nebelschwaden und unter den kritischen Augen einer kleinen Eule, machten wir uns auf den Weg zu den Steinpools am Strand. Diese werden erst bei Ebbe sichtbar und beinhalten ihr ganz eigenes Ökosystem. Anja sah zum ersten Mal rote Erdbeerseesterne außerhalb des Aquariums oder ausgestopften Museums. 

  

 

07Oktober
2014

easy going

Nach der turbulenten Entspannung gestern musste heute erstmal ausgeschlafen werden. Danach gingen Anja und ich schön frühstücken/brunchen und haben es uns gut gehen lassen.

Zum Glück konnte Anja die schöne Stadt Victoria auch nochmal bei Sonnenschein erleben (sonst wäre ich echt traurig gewesen, weil bei mir immer die Sonne schien), bevor wir nach Duncan zu Nancy und Buster gefahren sind.

Dank perfektem Timing wurden wir dort gleich mit Kaffee und Kuchen begrüßt und haben den Rest des Nachmittags am Fluss verbracht. 
Urlaubsfeeling = 100%

06Oktober
2014

spannende Entspannung

Vom vielen rumreisen kann man wirklich geschafft sein. Nach 10 Tagen auf Tour ist uns das heute so richtig aufgefallen. Trotzdem sind wir nach dem Weckerklingeln aufgestanden und haben unsere Röcke gerafft, um nach Sooke zu fahren. Auf dem Weg haben wir die Universität (Schloß) von Victoria besucht. Schon genial in so einem Gebäude Unterricht zu haben.

In Sooke angekommen sind wir den Fluss hinaus zu den Pot holes gefahren. Das Wasser hat dort Whirlpool ähnliche runde Formen aus dem Stein geschliffen. Im Sommer soll es dort nur so vor Badelustigen wimmeln, doch wir waren alleine da 

Ab Mittag kam dann doch die Sonne raus und strahlte uns ein riesen großes Lächeln ins Gesicht. Lunch am Pier und anschließende Strandwanderung verwandelten den Tag in einen Spa/Wellness-Ausflug.

05Oktober
2014

Auch Wolken müssen mal Pipi

Anfangs sah das Wetter gar nicht mal so schlecht aus, etwas wolkig, aber nicht unfreundlich, doch im Verlaufe des Tages konnte sich unsere Stimmung nie auf dem höchsten Level halten.
Wir haben unseren Stadtrundgang bei der Fisherman's Wharf begonnen und sind am Hafen entlang zum Parlament gelaufen. Diese ist Samstags aber leider geschlossen, so dass wir es nur von außen bestaunen konnten. In der Hoffnung, dass es aufklart, und weil wir eh hinein wollten, gingen wir ins Royal BC Museum. Dort hab es Ausstellungen über Wikinger, das Meer, die umliegende Vegetation, First Nations, Sprachen und der Wandel in die Neuzeit. Die vielen neuen Infos brachten uns aber leider auch nicht mehr Sonne und so sind wir im Wechsel von Regen und trockenem grauen Himmel die Straßen im Zentrum entlang geschlendert. Wie schon ein paar mal zuvor auf unseren Trip, haben wir schokolierte Äpfel im Schaufenster gesehen und da konnten wir nicht dran vorbei.

Meine Füße wollten dann einfach irgendwie nicht mehr und da kam mir das Wasser-Taxi zurück zum Auto gerade richtig. Nachdem ich noch ein paar Sachen für meinen kommenden Job in Banff (darüber erzähle ich später mehr) erledigt hatte, sind wir zu einem Schloss ganz in der Nähe gefahren. Dort hat sich der Eintritt 100% gelohnt, denn die Räume waren einfach wunderschön restauriert und wir haben sogar eine Art private Führung bekommen, weil wir zwei der letzten Gäste waren. Fantastisch! Noch ein paar Lebensmittel eingekauft ging es zurück zu Dana in die Wohnung. Ein gemütlicher Abend war vorprogrammiert!

   

 

04Oktober
2014

Raus, Foto, Rein!

Nachdem Anja und ich uns heute aus den vielen Hüllen (Schlafanzug, Pulli, Handschuhe, Mütze, Schlafsack, Decke) befreit hatten sind wir der Küstenstraße weiter nach Port Angeles in Richtung Norden gefolgt. Völlig unterschätzt ist diese Stadt, gar kein Kaff, sondern relativ groß. Die nette, aber etwas verpeilte alte Lady im Visitor Center hat uns gleich ein Café empfohlen (um Anjas Kaffee-Konsum aufzutanken) und uns erklärt wie man in den Olympic National Park kommt. Da wir die Fähre um 14 gebucht hatten, blieben uns leider nur noch zwei Stunden Zeit, um die Gegend zu erkunden. Also haben wir es wie die Japaner gemacht. Hinfahren, Lächeln, Fotos knipsen und weiter. Dieser wunderschöne Park reizt auf jeden Fall an, unbedingt noch einmal herzureisen.

Nach der 90min Fährfahrt in Victoria angekommen, haben wir Dana (im Yoga-Zentrum kennengelernt) besucht. Sie war total begeistert als wir endlich ankamen und hat uns gleich auf einen Spaziergang um den Meeresarm direkt vor ihrer Haustür mitgenommen. Die Laubfärbung spiegelt sich wunderschön im Wasser und man konnte einfach tausend Fotos schießen. Wir haben zusammen gekocht und den Abend genossen.

 

03Oktober
2014

3...2...1...aus!

Wer viel erleben möchte, muss früh aufstehen. Das dachte sich unsere Gastmama Michelle auch und schups die wups waren wir um 9 Uhr (wohlbemerkt die einzigen) im Capitol und konnten Lincoln an die Nase stupsen. Außerdem haben wir den Senat, die Bibliothek und weitere Regierungsgebäude bestaunt.
Zum Mittag waren wir auf dem Farmers Market. Gut gestärkt ging es weiter zum Priest Point Park für einen Spaziergang mit Aktioncharakter.

Wenn man schon mal ein Auto besitzt in dem man super schlafen kann, sollte man das auch mindestens einmal ausprobieren. Also war heute Abend campen angesagt (das zweite Mal in Anjas Leben). Der amerikanische Zeltplatz Dozewallis erinnerte uns zwar eher an einen Golfplatz, aber trotzdem fühlten wir uns recht wohl. Nachdem ich im Auto endlich mal etwas Ordnung gemacht hatte, konnten wir uns dem Abendessen widmen. Das Feuer allerdings konnte uns irgendwie nicht leiden. Zwei verzweifelte Versuche das Holz zu entzünden, lockte ein älteres amerikanisches Ehepaar zum helfen an. Sie schenken uns sechs selbstgemachte Super-öko-Anzünder. Das Holz wollte trotzdem nicht brennen, aber immerhin reichte die Hitze aus, um unsere Dosen-Nudeln und etwas Tee zu erwärmen. Essen gesichert - wir wieder glücklich. Satt und zufrieden, verbarrikadierten wir uns für die Nacht im Auto. Die Wildnis kann uns mal.

02Oktober
2014

Tütchen auf, drübär ... fertsch

Der Markt gestern ist eindeutig zu kurz gekommen, also mussten wir da heute Morgen unbedingt noch einmal hin. Und das war absolut die richtige Entscheidung! Mit viel Trubel konnten wir uns ein paar Souvenirs sichern und etwas für das eigene Herz einkaufen (ist natürlich auch sehr verlockend bei den tollen Preisen).
Um die Skyline der Stadt zu bewundern, sind wir auf eine Halbinsel gegenüber gefahren. Nach einer kleiner Odysee, haben wir endlich unser heutiges Nachlager erreicht. Michelle war von unseren Kartoffelsuppen-Koch-Künsten sehr begeistert.

Erklärung zur Überschrift:
Als wir die Überbleibsel von Salat des Abendsessens im Kühlschrank verstauten, tranferierte Michelle die letzten Tomaten- und Gurkenstücke in Mini-Zipper-Türen. Das erinnerte uns an die Müller-Milchreis-Werbung :)

 

01Oktober
2014

Quadratisch, Praktisch, Gut!

 

Wir sind in Seattle und pünktlich gingen die neuen Folgen von Grey’s Anatomy online. Auf dem Plan heute stand: Space Needle, EMP Museum, Monorail, Shopping, Public Market. Entgegen der Norm, dass es in Seattle immer regnet, hatten wir wunderschönstes Sonnenwetter. Nach einem kleinen Panikanfall bei der Parkplatzsuche, haben wir beim Erblicken der Space Needle einen Freudentanz aufgeführt. Natürlich mussten wir auch hochfahren – klasse Blick auf die Stadt, ganz nach amerikanischer Quadratbauweise mit dem Motto: Quadratisch, Praktisch, Gut!

Als nächstes ging es ins EMP Museum für eigentlich alles cooles: Fantasy, Horror, Gitarren, Mukke, und Science Fiction. Wir haben die Axt von Gimli aus Herr der Ringe, die zerschmetterten Gitarren von Curt Cubain und zahlreiche noch Unversehrte von Jimi Hendrix. Im Tonstudio konnte man sich selbst ausprobieren. Das ist wirklich das kreativste Museum in dem wir je waren.
Der Monorail (Straßenbahn auf nur einer Schiene) brachte uns mit etwas Herzklopfen nach Downtown. Noch kurz vor Ladenschluss erstürmten wir den Public Market und liefen am Hafen entlang zurück zum Auto.

  

 

Die Erklärung zur Überschrift folgt später! :)