Oh, wie schön ist Kanada!

Berichte von 11/2014

22November
2014

working hard or hardly working.

Lange hat es gedauert und ich gebe zu, dass ich sehr faul war, aber jetzt habe ich es endlich geschafft, die Bilder der letzten Tage hochzuladen.

Es ist schon sehr genial hier mitten neben der Liftanlage im Skiresort zu wohnen. Ich arbeite als Tellerwäscher im Hotel und bekomme immer die Abendschichten von 4 bis Mitternacht. Ist zwar nicht mein Traumjob, aber er ist einfach und für ein paar Wochen kann man das schonmal machen. Viele sind super neidisch auf meinen Arbeitsplan, weil ich theoretisch jeden Tag 6 Stunden Ski fahren oder Snowboarden kann. Und da ich keine eigenen Ski habe und auch keine kaufen möchte (müsste ich auf meiner weiteren Reise nur rumschleppen) leihe ich mir von meinen Freunden hier alles zusammen und das klaopt ganz gut.

Bisher sind zwar leider nur 2 Lifte offen, aber für den Anfang ist es doch super. Man kann sich ganz in Ruhe einfinden und ausprobieren. Schließlich müssen die Muskeln erstmal wieder aufgebaut werden. Ski fahren ist gar kein Problem (mache ich ja auch schon ein ganzes Weilchen) und das snowboarden habe ich ganz neu versucht. Natürlich falle ich hin und wieder, aber ich kann die Kurven gut schlagen und es ist gar nicht so schwer sie ich es mir vorgestellt habe.

 

Bevor die Saison hier offiziel gestartet ist und die Lifts noch nicht in Betrieb waren, haben wir uns die Zeit mit Rodeln und Schneemann bauem vertrieben. Zum Glück ist denen in der Cafeteria nicht aufgefallen, dass ein paar Tabletts fehlen :) auf den lässt es sich prima den Hang runter rutschen.

02November
2014

Das weiße Gold

Worauf ich natürlich mit „Porzellan!“ antworten würde, kommt den Kanadiern etwas ganz anderes in den Sinn – Schnee! Alle freuen sich extrem auf dem Beginn der Saison und auch ich kann es kaum abwarten bis hier im Sunshine Village alles so richtig losgeht. Bisher ist viele noch sehr unorganisiert, jeder erzählt was anderes und das noch keine Gäste da sind gibt es für die Service-Mitarbeiter nichts zu tun. Das ist aber leider gerade nicht zu ändern und deswegen versuche ich mir immer vor Augen zu halten, wie abgefahren es doch eigentlich ist, dass ich hier mitten in einem Skiresort wohne, jeden Tag neue super nette Leute kennenlerne und für recht wenig Geld einfach nur mein Leben genießen kann. Apropos Geld, eigentlich bin ich ja hergekommen um zu arbeiten damit ich für meinem Urlaub mit Paul noch ein bisschen mehr sparen kann. Mein Boss hat mir von Freitag bis Dienstag frei gegeben und ich konnte mich gar nicht so richtig darüber freuen. Da habe ich im Mitarbeiter-Café nachgefragt und konnte gestern ein bisschen aushelfen. Ist doch schon mal was :)