Oh, wie schön ist Kanada!

01April
2015

7 Stunden Fahrt wegen einem Stein

Sieben Stunden Fahrt wegen einem Stein

 

Wie all zu oft begann unser Tag auf einem Walmart-Parkplatz.
Der Nebel hing tief über Champelton und auf unsere Frühlingsvorfreude fiel Neuschnee.

Leicht betrübt über das Wetter, machten wir uns startklar und auf den Weg.

Sobald wir die Bucht verließen klarte es auf.
Jackpot! Percé Rocj wir kommen!
Nach ca. drei Stunden, sonniger, wenn auch diesiger Fahrt erreichten wir die Küste von Percé.

Doch welcher ist nun der Percé-Rock, freundlich und unverständlich wie die Akadier sind, haben sie uns natürlich zwei Felsen hingestellt.

Das Problem klärte sich von selbst, denn spätestens wenn man davor steht, weiß man,
welcher der Richtige ist.
(Die Bilder Sprechen für sich)




Als wir dann nach dem Mittag weiter Richtung Gaspé fuhren, unserem Tagesziel, war die neugewonnene Energie allerdings dahin.
Es war neblich, leicht verschneit und unromantisch.
Der Winter hat diesem verschlafenem Örtchen jeglichen Charme geraubt und auch Eis- und Schwimmhalle konnten nicht helfen, die waren geschlossen.

Also was hilft der Katzenjammer, wir kauften neue Verpflegung und fuhren weiter,
bis wir schließlich, nach weiteren Stunden Autofahrt, Spielen (Wer bin ich, Ich sehe was...)

und einem Dorfbewohner, der uns nicht auf seinem Rasen haben wollte,
in Saint Anne de Monts ankamen.
Mit eindrücken der Untergehenden Sonne und einem letzten Lightouse, bevor wir ankamen.
Respekt an Resi, die über 7 Stunden und mehr als 700Km allein gefahren ist.