Oh, wie schön ist Kanada!

25März
2015

Brennender Ziegenkopf

Nun ging es also weiter. Vorerst Richtung Süden fuhren wir die Ostküste von Nova Scotia auf der Küstenstraße bis zum kleinen Fischerort Lunenburg. Auf dem Weg hielten wir noch in Peggy’s Cove und kletterten über die Steine am Leuchtturm.

In Lunenburg gibt es weder einen Walmart noch waren die Campingplätze vom Schnee befreit also vielen beide meiner Übernachtungsideen flach. Paul hat kurzer Hand entschlossen direkt auf dem zentralen Parkplatz am Hafen zu campen. In diesem kleinen Ort hat das auch keinen gestört J Trotzdem kam ich mir ein bisschen komisch vor, auf dem Pier neben der berühmten Bluenose 2 den Kocher auszupacken und uns ein Abendessen zu zaubern. Was solls, der Typ auf der anderen Straßenseite kann ruhig starren.

 

In Yarmouth wurde das Wetter sehr angenehm, um nicht zu sagen sogar schon fast warm. Ich habe im Reiseführer unter einem Pavillon an der Wasserfront gestöbert und Paul hat die Angel ins Wasser gehalten und den Fischen gut zu gesprochen. Leider ohne Fisch zum Abendessen, hatten wir uns in den Kopf gesetzt am Leuchtturm zu übernachten. Es stellt sich heraus, dass dieser irgendwo im nirgendwo auf einer Landzunge weiter weg von der Stadt stand.

Auf dem Weg dorthin haben wir die Käfige für die in Nova Scotia bekannten Lobster (Hummer) gesehen.

 

Die letzten Sonnenstrahlen haben wir neben einem kleinen Bootshaus am Strand genossen und diesen Platz gleich zu unserem Schlafquartier erklärt. Am nächsten Morgen hat zwar mehrmals ein Auto neben uns gehalten und etwas wurde von oder zum Haus verladen, aber es hat sich zum Glück keiner an uns gestört!

 

Außerdem waren wir natürlich mal wieder eislaufen.

 

Auf dem Weg zum Burn Coat Head (Pauls Übersetzung: Brennender Ziegenkopf) haben wir dieses lustige Schild gesehen. Danach sind wir auf einen völlig verschneiten und vereisten Touristenplatz gekommen und konnten uns den Weg zu Klippe erkämpfen.