Oh, wie schön ist Kanada!

07April
2015

Potluck und das wichtigste von Ottawa

Wir trafen am Nachmittag in Ottawa bei unser Gastgeber Guliano, ein halb-italienischer Hauptstädter, ein.
Unsere Couch stand im Wohnzimmer, was wir mit einer Französin und einem Kater teilten.
Zu unserem Host gehörte noch ein kanadisch-deutscher Mitbewohner Killian, ein großgewachsener sehr sympathischer Kerl.

Nach anfänglichem Geplänkel wurden wir kurzerhand zu einem Potluck(jeder bringt was mit) eingeladen und da wir nichts hatten, luden wir alle hinten rein und fuhren Sie dafür, das klingt jetzt normal, stellt sich aber ohne Sitze für Passagiere, lustiger raus als gedacht.

Es ist ungewohnt aber schön, mitten in einen kanadischen Freundeskreis gewürfelt zu werden und auch eine Abwechslung sich auch mal in einer Gruppe zu unterhalten und auszutauschen.

Der Tag darauf begann spät, doch irgendwie trafen wir uns dann doch noch alle in der Stadt zu Gulianos Stadtrundgang.
Die Stadt ist gespickt von schönen und alten Gebäuden, von lustigen Plätzen und schönen Ecken und so begannen wir mit einem Frühstück in einer Bäckerei direkt in der Markthalle (wo selbst Obama schon Mapleleaf-Cockies aß).

Wir sahen die Parlamentsgebäude und auch den Peacetower, von innen, außen und oben

(Das Parlament hast ausgezeichnete Guides), das Kongresszentrum, den besten Don-Air der Stadt (riesig) und auch die Oper und den Rideaukanal der vom River-Ottawa abzweigt und im Winter die weltweit größte Eislaufbahn( auch, um auf Arbeit zu fahren) bildet.

Da uns die Euphorie an Gulianos Tour etwas fehlte, machten wir uns am nächsten Tag selbst auf Entdeckungstour , das hieß zwar zuerst Eislaufen und dann Shopping, aber entdeckt ist entdeckt.
Wir spielten vorm Technikmuseum noch etwas Football, bevor wir dann am Abend für unsere Gastgeber kochten, Chilli.

Am Tag danach folgte unsere Abreise, an und für sich von schönem Wetter begleitet. Unser Glück verließ uns dann aber leider dann ab Kingston, so dass der Abend im Kino ausklang.